Forschungsförderung

Die Zentrale Forschungsförderung der Universität Bremen bietet Forschungsförderung für alle Karrierestufen in zahlreichen Förderprogrammen. Die Fördermittel reichen von kurzfristig wirksamen Zuschüssen zu Konferenzreisen und Lektoraten bis zur Anschubfinanzierung internationaler Kooperationen und Verbundvorhaben. Herausragenden Bremer Studierenden und Promovenden bietet die Universität eigene Stipendien und ermöglicht über Brückenstellen den nahtlosen Übergang in die spätere Post-Doc-Phase. Fortgeschrittenere Wissenschaftler_innen werden in unterschiedlichen Förderlinien bei der Realisation eigener Forschungsvorhaben unterstützt, wobei ein Förderschwerpunkt geisteswissenschaftliche Projekte sind.

Der DAAD fördert jährlich weit über 100.000 deutsche und internationale Studierende und Wissenschaftler rund um den Globus – und ist damit die weltweit größte Förderorganisation seiner Art. Außerdem trägt er zur Internationalisierung der deutschen Hochschulen bei, unterstützt Entwicklungsländer beim Aufbau ihrer Bildungssysteme und fördert die Germanistik und deutsche Sprache im Ausland.

Die Forschungsförderung des Bundesministerium für Bildung und Forschung hat zum Ziel, die Entwicklung neuer Ideen und Technologien zu finanzieren. Fördergelder gibt es für Vorhaben in einem breiten Forschungsspektrum.
Es reicht von der Naturwissenschaftlichen Grundlagenforschung, umweltgerechter nachhaltiger Entwicklung, Neuen Technologien, Lebenswissenschaften, Arbeitsgestaltung, Informations- und Kommunikationstechnologien, Struktureller Forschungsförderung an Hochschulen bis zu Innovationsförderung und Technologietransfer.

Die DFG unterstützt Vorhaben aus allen wissenschaftlichen Fachrichtungen und fördert insbesondere die interdisziplinäre Zusammenarbeit unter Forscherinnen und Forschern. Die DFG-Förderung ermöglicht die Kooperation zwischen Forschenden aus allen Bereichen des Wissenschaftssystems ebenso wie die Bildung international sichtbarer Schwerpunkte an Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen.

Die Förderung von Forschung und technologischer Entwicklung in der Europäischen Union erfolgt durch spezifische Programme, die jeweils einen großen Forschungsbereich zum Gegenstand haben und über mehrere Jahre laufen. Sie sind zusammengefasst in einem „Forschungsrahmenprogramm“, das, von der Europäischen Kommission in enger Abstimmung mit Wissenschaft, Wirtschaft und Politik entwickelt, für einen Zeitraum von fünf Jahren alle wesentlichen Elemente vorgibt und damit eine mittel- bis langfristige Strategie ermöglicht. Gefördert werden Forschungsprojekte in internationaler Zusammenarbeit zwischen Industrie, Hochschulen, Forschungsinstituten und Laboratorien der freien Forschung unter Beteiligung von mindestens zwei Partnern aus verschiedenen Mitgliedstaaten der EU.

Die VolkswagenStiftung fördert Wissenschaft und Technik in Forschung und Lehre. Sie ermöglicht Forschungsvorhaben in zukunftsträchtigen Gebieten und hilft wissenschaftlichen Institutionen bei der Verbesserung der strukturellen Voraussetzungen für ihre Arbeit. Sie entwickelt mit Blick auf zukunftsweisende Forschungsgebiete eigene Förderinitiativen. Besondere Aufmerksamkeit widmet sie dem wissenschaftlichen Nachwuchs sowie der Zusammenarbeit von Forschern über disziplinäre und staatliche Grenzen hinweg.

Der Stifterverband versteht sich als unkonventionelle Ideenschmiede und Impulsgeber, um das Wissenschaftssystem weiterzuentwickeln. Er setzt sich für eine Qualitätssteigerung der akademischen Bildung ebenso ein wie für autonome Hochschulen in einem wettbewerblich ausgerichteten System. Die Kooperation von Wirtschaft und Wissenschaft und der Dialog zwischen Wissenschaft und Öffentlichkeit soll durch zahlreiche Förderprogramme nachhaltig unterstützt werden. Der Stifterverband fördert keine einzelnen Forschungsprojekte, sondern engagiert sich mit seinen Programmen für eine Verbesserung der Rahmenbedingungen für die Wissenschaft insgesamt.