Außeruniversitäre Forschungsinstitutionen

Hier finden Sie eine Übersicht der mit dem Fachbereich 08 kooperierenden außeruniversitären Forschungsinstitutionen:

Als Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung arbeitet das Alfred-Wegener-Institut vor allem in den kalten und gemäßigten Regionen der Welt. Gemeinsam mit zahlreichen nationalen und internationalen Partnern ist es daran beteiligt, die komplexen Prozesse des "System Erde" und der tiefgreifenden Veränderungen im globalen Klimasystem zu entschlüsseln.

Leibniz-Institut für Maritime Geschichte
Als integriertes Forschungsmuseum widmet sich das DSM aktualitätsbezogenen Themen zur Geschichte der Schifffahrt. Archiv, Bibliothek, Magazin und Redaktion bieten eine einzigartige Forschungsinfrastruktur, die das Sammeln, Bewahren und Erschließen der Sammlung gewährleistet.

Das Focke-Museum, das Bremer Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte zeigt bedeutende ur- und frühgeschicht- liche Funde von der Steinzeit bis ins Frühe Mittelalter in der innovativen „Wissenswerkstatt Archäologie“ im Eichenhof, der ehemaligen Scheune des Gutes Riensberg. Eigene Themenbereiche bilden die ur- und frühgeschichtliche Gräberfeld- und Siedlungsarchäologie, Herstellungstechniken aus den unterschiedlichen Epochen, Zufallsfunde von Bremer Bürger_Innen sowie die aus heutiger Sicht problematischen Ankäufe vergangener Zeiten. Botanik, Geologie, Archäozoologie, Anthro- pologie und Numismatik beleuchten, wie mit ihren Methoden archäologische Funde datiert oder bewertet werden können.

Die Forschungsstelle Osteuropa (FSO) ist ein international renommiertes außeruniversitäres Forschungsinstitut an der Universität Bremen mit rund 30 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die sowohl zur Geschichte als auch zu aktuellen Entwicklungen in den ehemaligen sozialistischen Staaten im Osten Europas forschen.

Seit mehr als 10.000 Jahren leben Menschen auf der Düne, der Geest und in der Marsch im Gebiet des heutigen Landes Bremen und sie haben in dieser Zeit vielfältige archäologische Spuren hinterlassen. Sie reichen von den Steinzeiten mit dem Übergang zur Sesshaftigkeit, den mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Vorgängern der heutigen Siedlungen bis hin zu Zeugnissen der jüngsten Vergangenheit. Die Landesarchäologie Bremen untersucht und konserviert diese beweglichen und unbeweglichen Geschichtszeugnisse der menschlichen Vergangenheit, die sich im Boden oder in Gewässern befinden.
Zahlreiche Funde (Werkzeuge, Waffen, Schmuck, Münzen etc.) werden in der Landesarchäologie und in der ur- und früh- geschichtlichen Sammlung des Focke-Museums dauerhaft aufbewahrt, erforscht und an öffentliche Museen ausgeliehen.

Das 1938 gegründete NIhK ist ein Forschungsinstitut des Landes Niedersachsen und erforscht die Landschaftsentwicklung und Siedlungsgeschichte im Gebiet der südlichen Nordsee. Das Arbeitsgebiet sind die Marsch sowie die Geest- und
Moorgebiete im nördlichen Niedersachsen mit Schwerpunkt auf der durch die bäuerliche Wirtschaftsweise geprägten Nacheiszeit. Im NIhK arbeiten Natur- und Kulturwissenschaften in den Bereichen Küsten- und Quartärgeologie, Siedlungsarchäologie, Historische Geographie, Archäobotanik und Vegetationsgeschichte interdisziplinär zusammen.

Tropische Küstenökosysteme sind hochproduktive Lebensräume mit großer ökologischer und wirtschaftlicher Bedeutung. Das Ziel der Forschung am ZMT ist tropische Ökosysteme in ihrer Komplexität zu analysieren und eine wissenschaftliche Datenbasis für ihr nachhaltiges Management zu schaffen. Mit seinen Aktivitäten in Forschung, Ausbildung und Beratung leistet das ZMT einen Beitrag zum tieferen Verständnis dieser Ökosysteme und ihrem Schutz.